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FAQ Moderator

Anmeldungsdatum: 16.09.2004 Beiträge: 82
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FCP 5.02 - unterstütze formate 21.08.2005, 15:24 |
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Folgende HD-Standards werden in FCP 5 derzeit unterstützt:
720p23,98 (DVCPRO HD nativ über FireWire oder unkomprimiert über HD-SDI)
720p25 (nur unkomprimiert über Zusatzhardware wie z.B. von Blackmagic-Design)
720p29,97 (DVCPRO HD nativ über FireWire und wahrscheinlich auch schon HDV nativ,
sowie unkomprimiert über HD-SDI)
720p59,94 (DVCPRO HD nativ über FireWire oder unkomprimiert über HD-SDI)
1080p23,98 (nur unkomprimiert über Zusatzhardware wie z.B. von Blackmagic-Design)
1080p25 (nur unkomprimiert über Zusatzhardware wie z.B. von Blackmagic-Design)
1080p29,97 (nur unkomprimiert über Zusatzhardware wie z.B. von Blackmagic-Design)
1080i50 (DVCPRO HD und HDV nativ über FireWire oder unkomprimiert über HD-SDI)
1080i60 (DVCPRO HD und HDV nativ über FireWire oder unkomprimiert über HD-SDI)
720p50 geht derzeit weder nativ noch unkomprimiert. In den Popup-Menüs zur Bildrate
fehlt der Eintrag für 50 FPS sowohl in den Aufnahme-Einstellungen wie auch in den
Sequenzeinstellungen.
Den Forderungen nach Unterstützung für 720p25 (nativ HDV) und 720p50 (unkomprimiert)
kann auf der IBC in Amsterdam Nachdruck verliehen werden, in dem man sich die
Produktmanager am Apple Stand schnappt.
Nach Aussagen von Panasonic wird es folgendes wohl nicht mehr geben:
DVCPRO HD in 720p25 oder 720p50 über FireWire von Band. Dies kommt nativ wenn dann
nur auf P2. Für alles andere muss man unkomprimiert über HD-SDI einspielen.
Ich persönlich kann zwar auch nicht begreifen, wieso über FireWire nicht einfach alle
Bildraten von 4 bis 60 FPS übertragen werden können, aber das ist nun mal so. Solange
hier Panasonic an der Firmware der Zuspieler nichts ändert, kommt über FireWire auch
nichts anderes raus. Da kann auch Apple nichts machen.
Man merkt einfach dass IT und Broadcast noch nicht wirklich die gleiche Sprache sprechen.
Mit P2 hat man Zugriff auf die Originaldateien und braucht keine properitäre MAZ-Technik
mehr. Hier sieht die Sache anders aus.
Zu HDV:
Es gibt zwei Möglichkeiten für die Ursache der fehlenden 720p-Unterstützung.
1) Apple hat Sony einen gewissen Vorsprung gewährt, weil a) die HDV-Technik von Sony
am schnellsten am Markt war und b) der Markenname Sony die größere Streuwirkung hat.
Die Entscheidung ist auch nachvollziehbar, denn die HDV-Kameras von Sony verkaufen sich
wie bescheuert. Trotzdem sieht man ja an den Codecs dass 720p schon in QuickTime
integriert ist. Möchte JVC dass die Käufer ihrer Kamera auch das Format in FCP bearbeiten
können, dann müssen Apple und JVC darüber reden und JVC muss zu Apple gehen, denn
die Kamera kann nicht gerade über große Verbreitung punkten.
2) JVC und Apple haben einfach noch nicht miteinander gesprochen und keiner weiß was der
andere treibt. Hier spielt auch wieder die Tatsache eine Rolle dass Broadcast-Unternehmen
was IT-Unterstützung angeht teilweise noch zu unflexibel sind. Wer heute eine Kamera auf
den Markt bringt, sollte schon Partner für die Nachbearbeitung aufweisen. Hier schläft das
Produkt-Marketing noch zu oft.
zum Thema DVCPRO HD 720p25:
Wenn nativ nur 29,97 über FireWire übertragen werden kann,
dann dreht man halt damit und spielt das so ein und schneidet
das so. Ist doch egal.
Am Schluss schmeißt man die Bilder einfach weg die man für
25 und 24p nicht braucht. Mit Compressor 2 oder anderen
Software-Verfahren sollte das sehr gut möglich sein. Die Kamera
macht auch nichts anderes denn Sie dreht ja immer in 59,94 FPS.
Auch in der Kamera steckt eine Software und ich bin der Meinung
dass man mit diversen Frameblending-Eistellungen bessere
Ergebnisse erzielt als die Kamera selber.
Das ist besser als in 24p zu drehen und dann den Ton strecken
zu müssen. Außerdem hat man alles was man für die Distribution
braucht:
Das Original-Master in 29,97 für den NTSC-Markt und die
konvertierten 24p (Kino)- und 25p (PAL)-Varianten. Alles schön
progressiv, also kein Halbbildärger mehr und die Bildgröße muss
auch nicht geändert werden.
Denkt nicht mehr in PAL und NTSC, denkt an günstige Workflows
und gute Konvertierungen für die Distribution.
Alles was man bisher an Normwandlung-Workflows kannte ist
nicht mehr gültig. Software rendert, macht aber unabhängiger
und ist flexibler.
©mactrix |
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