<-- Thema: Compressor: Repair by Digital Rebellion Thema -->: Bild und Ton sind asynchon |
| Autor |
Deine Nachricht |
FAQ Moderator

Anmeldungsdatum: 16.09.2004 Beiträge: 82
|
Technik: Wann 25p, 50i, 50p 03.07.2012, 16:24 |
  |
|
25p oder 50i
| UliP hat folgendes geschrieben: | 25p:
Wenn Du einen Look ähnlich herkömmlichem Kino möchtest und beim Schwenken und sonstigen Kamerabewegungen auch die Regeln des Kinos einhalten kannst. Außerdem sollte die Belichtungszeit auf 1/50 Sek. eingestellt sein und die Tiefenschärfe, ibs. bei Architektur im Hintergrund, eher auf den Darsteller bzw. das zu verfolgende Objekt beschränkt sein – ein unscharfer Hintergrund ruckelt nämlich weniger.
50i:
Wenn Du eher einen TV-Look möchtest mit flüssigen Bewegungen und dabei die Protagonisten die Kamerabewegungen bestimmen, also bei Sport, Tanz (!) und Ähnlichem.
|
| HerbyDerby hat folgendes geschrieben: | 25p:
ist auf jeden Fall eher der Exot für spezielle Fälle, so kann man z.B. einen hyperrealen Bildeindruck bekommen, indem man mit extrem kurzen Shutterzeiten (mindestens 1/100, besser noch kürzer) arbeitet, dadurch werden Bewegungen eingefroren, durch die fehlende Bewegungsunschärfe wirken sie sehr künstlich.
Steven Spielberg hat das beim Film 'Saving private Ryan' am Anfang eingesetzt, da wo der Dreck als Kurzbild in der Luft steht, wenn Granaten einschlagen. Das ist aber schon sehr speziell. Ideal natürlich auch als Vorlage für die Verwendung von Twixtor (Optical Flow), weil so alle beweglichen Teile scharf sind und dementsprechend sauber interpoliert werden können. Dann muss der Hintergrund möglichst unscharf und gleichmäßig sein, damit er nicht zu Glibber wird ...
Aber ganz klar:
Sowas braucht man nur alle hundert Filme mal. Der Rest ist 50i oder 50p, wenn man's verarbeiten kann. |
Interlaced/progressiv bei der Aufzeichnung mischen?
| raimond65 hat folgendes geschrieben: | Fürs Grundverständnis hier die Wiki: http://de.wikipedia.org/wiki/Zeilensprungverfahren
Das interlacing ist ein Aufzeichnungsverfahren, das ist richtig, aber es entsteht schon im Sensor. Dem HDSDI Signal ist das im Prinzip egal, denn das ist immer i (interlaced) oder psf (progressiv segmented frames). D.h. dass bei psf 2 Halbbilder mit idemtischer Bewegungsphase übertragen werden.
Jetzt kommt's: Stellst Du den Samurai auf p (psf), wird in dem aufgezeichneten Quicktime im Header das flag 'progressiv' gesetzt. (So ziemlich) Alle dahinterliegende Software liest das entsprechend aus, und behandelt das Material ensprechend. Ist der Bildinhalt aber anders, sind natürlich Renderalgorithmen anders, und es entstehen Fehler.
Es kann nur eine Einstellung geben, und die muss von Anfang bis Ende korrekt sein. Immer. In jedem Bearbeitungsschritt. |
|
|
  |
|
 |
|
|