Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

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Anorak
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Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Anorak » 08.05.2021, 18:36

Hallo zusammen. Ich habe hier einige Motorradfahrten per Action-Cam aufgenommen, welche ich nun editiere. Leider hatte sich meine Action-Cam zurück gesetzt und die interne Stabilisierung deaktiviert. Also mache ich das nun im Nachgang mit den FCPX Bordmitteln.

Gleichzeitig verpiexele ich aber auch Kennzeichen und Personen. Dies mache ich mit dem Pixel Film Studios Pro Anonymous 2.0 Plugin, denn das beinhaltet Tracking.

Meine bisherige Vorgehensweise ist/war an der Stelle einen Cut zu machen, an der das Tracking meines Zensors beginnen muss und einen weiteren Cut, wo es enden kann.
Dann habe ich den Bereich angewählt und den Anonymous-Effekt darüber gelegt, das Tracking durchgeführt und die Maske für die Verpixelung gesetzt. Im fortlaufenden Clip fallen diese Cuts ohne Stabilisierung auch nicht auf.

Nun stoße ich aber auf Probleme durch die nachträgliche Stabilisierung.

Wenn ich mit FCPX stabilisiere und nachdem alles berechnet und gerendert wurde im Clip einen Cut mache, wird die Stabilisierung für die Abschnitte neu berechnet. Auch wenn der Clip an sich nicht unterbrochen wird.Das schaut dann aber ziemlich blöde aus, da das Bild nun am Cut springt.

Kann ich dieses Springen am Cut irgendwie unterbinden?

Andererseits: Gibt es da ggf. einen besseren Workflow, als jedes mal einen Cut zu machen? Schöner wäre es ja den Effekt einfach auf den Clip zu legen und nur dort in Erscheinung treten zu lassen, wo er gebraucht wird. Ich finde da nur keine wirkliche Möglichkeit eben genau diese ON/OFF Funktion per Keyframing an den passenden Stellen zu realisieren. Es gibt zwar eine ON/OFF Checkbox für die Vereitelung, aber die agiert ohne Keyframes.

Ich kann aus meinem Verständnis des Plugins heraus nur die Größe der Verpixelung mittels Keyframes vorher und danach auf den Wert 1 setzen, dann ist sie nicht mehr sichtbar. Aber das ist enormer-Klick-und-Tipp-Aufwand.

Im Grunde müsste ich ja nur wissen, wie ich den auf den Clip gelegten Effekt (Anonymous) per Keyframe Ein und wieder Aus schalten kann, ohne den Clip zu schneiden. Ist das möglich?

Wenn ich einen Workflow der Tracking-Zensur ohne Cuts hinbekäme würde sich das Problem mit den Bildsprüngen ja erledigen.

Vielleicht hat ja jemand von euch da bereits Erfahrung damit und/oder kann mit bitte Hinweise zu einem besseren Workflow geben.

Herzlichen Gruß.
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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Traveller » 09.05.2021, 09:12

Ich weiß nicht, wie lang dein Werk ist, das du durchgehend stabilisieren möchtest. Eine von mehreren Möglichkeiten: stabilisieren, rausrechnen (ProRes), und damit dann in einem neuen Projekt gemütlich die Verpixelungen und andere Sachen machen.

Spart auf jeden Fall viel Zeit, weil dann alles flott geht. Stabilisieren und Rausrechnen einfach vorher abends starten, dann ist egal, wie lange das dauert.

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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Anorak » 09.05.2021, 16:33

Danke für Deine Antwort und Vorschlag, das ist mir dann heute Nacht irgendwann auch als Möglichkeit eingefallen, dass ich das erstmal alles stabilisiere -> Originaldatei exportiere -> wieder importiere und damit dann weiter arbeite. Es sind 1,5h Video ohne Stabilisierung und mit einem Datum links oben im Bild, die ich auch zu 90% verwenden will.

Die Actioncam hatte sich komplett zurück gesetzt. Ich hatte sie ohne Speicherkarte an ein Ladegerät gehängt, wobei sie sich eingeschaltet hat. Es war mir aber nicht klar, dass dadurch dann alle Einstellungen futsch sind, nur weil keine Karte drin ist. Aber das Verhalten ist reproduzierbar. Selbst wenn man die Karte danach wieder einsetzt. Was ich noch seltsamer finde. Sofern sie sich ihre Einstellungen dort absichert, sollte sie sich die dann auch wieder dort einlesen.
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Traveller
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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Traveller » 10.05.2021, 05:37

Das mit dem Datum in der Ecke wird dann aber wohl nix, das wird ja mit „stabilisiert“ und wackelt dann rum.

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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Dumbeldore » 10.05.2021, 10:01

Anorak hat geschrieben:
09.05.2021, 16:33
Aber das Verhalten ist reproduzierbar.
Moin,

dann wäre es sehr nett uns mal mitzuteilen, um welche Kamera es sich handelt, falls der eine oder Andere nicht auch in diese Falle tappen möchte ;-)

LG

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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Anorak » 14.05.2021, 00:50

Dumbeldore hat geschrieben:
10.05.2021, 10:01
Anorak hat geschrieben:
09.05.2021, 16:33
Aber das Verhalten ist reproduzierbar.
Moin,

dann wäre es sehr nett uns mal mitzuteilen, um welche Kamera es sich handelt, falls der eine oder Andere nicht auch in diese Falle tappen möchte ;-)

LG
Gerne, eine COOAU SPC02, 4K 60FPS Action Cam. Habe sie zurück gegeben und mir was anderes gekauft, nachdem ich feststellen musste, dass sie im 4K Modus beim Dateiwechsel gut 1 Sekunde Unterbrechung erzeugt. Es ist halt Glücksache mit den China-Action-Cams. Da ich zwei benutze war das Budget etwas begrenzt.
Aber nachdem ich sehe was YouTube am Ende aus meinen Videos für Klötzchen macht, muss es keine GoPro sein.
Traveller hat geschrieben:
10.05.2021, 05:37
Das mit dem Datum in der Ecke wird dann aber wohl nix, das wird ja mit „stabilisiert“ und wackelt dann rum.
Mit genug Stabilisierung verschwindet es für die überwiegende Zeit. Wenn es kurz auftaucht ist das weniger ein Problem, als das Wackeln.
Zuletzt geändert von Anorak am 16.05.2021, 21:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Traveller » 14.05.2021, 12:11

Buy cheap, buy twice. Viel Glück noch beim Zocken mit den No-Name-Nachbauten, und ohne erneut versaute Aufnahmen.
Ich persönlich bin davon geheilt.

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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Anorak » 16.05.2021, 22:02

Wenn ich damit meine Brötchen verdienen müsste/könnte, käme für mich so etwas auch nicht in Frage und ich würde entsprechen DJI oder GoPro verwenden.
Das Problem ist ja, dass es inzwischen entweder nur noch die sehr preiswerten (oder billigen) Modelle um 70-100 Euro mit diversen Macken gibt (Victure, Cooau, Crosstour), oder eben die sehr teuren ab 300 Euro (DJI, GoPro Hero 8). Dazwischen ist aktuell nichts brauchbares zu bekommen.

Die Victure AC820 hat mich übrigens leider auch enttäuscht. Sie hat zwar einen Sony Sensor, der wirklich ausgezeichnete Aufnahmen liefert, aber bei der Verwendung der Bildstabilisierung fängt alles an zu schwimmen wie bei rolling shutter.

Ich kann Dich und jeden anderen also gut verstehen, wenn man auf so Experimente keine Lust hat. Ich teste sowas durchaus ganz gerne aus. Manchmal hat man auch Glück und eine Perle ist dabei. Die GitUp Git 2 z.B. war ganz ausgezeichnet. Lag unter 200 Euro und ich habe sie gerne benutzt. Aber die sind hier hier nicht mehr zu bekommen.

Ich teste jetzt zuletzt noch die Victure AC920 - welche aber schon wieder ein frappierende Ähnlichkeit zur bereits getesteten und durchgefallenen Crosstour CT9900 hat - aber dennoch werde ich mal schauen. Ansonsten muss ich wohl doch noch etwas sparen und mal nach einer Hero 8 gucken.
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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Dumbeldore » 17.05.2021, 08:54

Je nach Bedarf würde ich auch mal überlegen, ob es nicht auch die "gute gebrauchte" sein darf?! Z.B sollten mit einer GoProHero 7 (4k/60p) die Eckdaten der "COOAU SPC02" erreicht sein.
Da hättest Du am ende mehr mit gewonnen als mit den wagemutigen Tests der Billig-Cams. Allerdings kann ich auch den Reiz nachvollziehen Dinge auszutesten ;-)

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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Anorak » 17.05.2021, 10:21

Ja richtig, es ist genau dieser Reiz auszuprobieren. Grundsätzlich machen einige chinesische Klone auch vieles bis fast alles Richtig und es scheitert an Kleinigkeiten. Mal schauen, ich habe jetzt noch die Victure AC920 und die Crosstour 9700 im Test. Wenn ich mit den beiden durch bin kann ich ja mal über meine Erfahrungen zu den probierten Modellen berichten.
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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Anorak » 18.05.2021, 15:08

Mache ich, schreibe es dann ins Forum, habe jetzt diverse Erkenntnisse gesammelt.

Wenn Stabilisierung im Nachgang nicht so ein Aufwand wäre (umwandeln in ProRes, neu einlesen) wäre es mir ja fast egal. Aber was die AC820 veranstaltet ist echt krass:
https://www.dropbox.com/s/9fbcqagbljgj5 ... p.mov?dl=0

Heute kam die Crosstour CT9700. Wie erwartet basiert sie auf der gleichen Hardware, wie die Victure AC820, allerdings hat sie eine neuere Firmware .... ich bin gespannt. Sobald es trocken ist wird probiert. Abschließend dann das Fazit.
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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Indio » 18.05.2021, 16:31

so. jetzt kann ich meine meinung nicht länger zurückhalten +g*

die qualität ist unter jeder sau (ja, jeder hat halt andere ansprüche)

und bei den kosten für alle diese schrott chinateile hättest du dir
gleich was ordentliches (DJI action oder gopro) kaufen können,
und dir eine menge ärger ersparen können.

https://www.youtube.com/watch?v=KU-mxiTKSX4

https://www.youtube.com/watch?v=M4ZWAWCrovs
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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von McKlimm » 18.05.2021, 19:07

Ist unterstellt- aber könnte es sein, daß all die Kameras per AMAZON kommen, probiert werden, und zurückgehen ?
Ist eine Unterstellung- aber es bringt Dir nichts, der Umwelt, den Fahrern.....
Wäre bisschen unverantwortlich. Asozial, aber muß ja nicht so sein.
Hatte die Phase mal mit Software Cracks. Irgendwann gemerkt, daß ich mich auf nichts verlassen kann, alles kann am Crack liegen- und ich will ja etwas damit produzieren.
Und Funktionalität / Qualität kostet Entwicklungszeit.
LG

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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Anorak » 18.05.2021, 20:20

Indio, ganz oft topic: das auf der Rennstrecke schaut gut aus. Du hast einen enormen speed und Schräglage. Macht Spaß zuzusehen.. Aber zum Video auf der Landstraße habe ich eine persönliche Meinung. Ich hoffe sehr, dass Dir bei solchen Fahrten wirklich niemals ein Bus, Trecker, LKW in einer unübersichtlichen Linkskurve entgegen kommen wird. Oder ein Auto, welches eine ähnliche Idelallinie fährt. Ich musste leider einmal bei einer Wiederbelebung nach einem Zusammenstoß zuschauen, daher bin ich da empfindlich. Nichts fur Ungut. Ich wünsche Dir allzeit einen Sturzfreien.

Wie McKlimm schon richtig unterstellt, und was aus dem Text zuvor aber schon klar erlesen werden konnte, verhalte ich mich selbstredend absolut asozial. Da habe ich habe doch glatt Kameras bestellt und abschließend vom Rückgaberecht gebrauch gemacht, weil sie nicht das halten, was versprochen wurde. Dafür sollte ich mich natürlich schämen, so etwas auszuprobieren und meine Eindrücke dann auch noch zu teilen um anderen genau das zu ersparen. Nur wer direkt DJI oder GoPro für das Vierfache kauft, selbst wenn er zuvor schon gute Erfahrungen mit günstigen Cams gemacht hat, ist ein sozial- und Umweltgerechter Mensch.
Ich verstehe ja durchaus den Gedanken, den Du hegst. Aber als asozial empfinde ich andere Dinge im Leben, als mal was von der Größe einer Kekspackung zurück zu senden.
Geht so etwas nie, ohne gleich eine persönliche note zu hinterlassen?
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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Indio » 18.05.2021, 22:53

eigentlich wollte ich dir nur die qualitäten der guten actionkameras zeigen.
die DJI auf der rennstrecke und die gopro session5 auf dem LS video.

aber ich wollte nicht über gut oder gefährlich der fahrten diskutieren.

ich sollte heuer 63 jahre alt werden und habe (obwohl 20 jahre pause),
inzwischen 480 000km auf der strasse und rennstrecke hinter mir.
in der zeit hatte ich 16 stürze (ohne fremdbeteiligung) auf der strasse
und 5 auf der rennstrecke.
verletzungen waren ein kahnbeinbruch 1986 auf der strasse
und ein schlüsselbeinbruch 2016 in brünn auf der rennstrecke.
während meiner laufbahn habe ich auch genug leute sowohl
auf der strasse, als auch auf der rennstrecke sterben gesehen.
da waren auch gute freunde dabei :- (

ausser im letzten drittel beim wheelie (und beim überholen im LS video) habe ich nie
meinen fahrstreifen verlassen und mir sind schon genug fahrzeuge,
die nicht auf ihrer seite bleiben können (in den letzten jahren leider viele motorradfahrer)
entgegengekommen - ich hasse das!

daher hab ich mich auch entschlossen ab heuer die strasse zu meiden,
und habe meine beide strassenmotorräder abgemeldet und werde
aber weiterhin auf der rennstrecke meinen job als instruktor ausüben
und auch an langstreckenrennen teilnehmen.

und ja, sachen bestellen, benutzen und dann zurückschicken finde
ich ebenfalls nicht in ordnung!
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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Anorak » 18.05.2021, 23:14

Wie schon geschrieben, nichts fur ungut und ich wollte Dir damit nicht zu nahe treten. Für mich schaut es so aus, als sei der Oberkörper oft auf der Gegenfahrbahn, daher die Anmerkung von Moppedfahrer zu Moppedfahrer, Dir möge nie so etwas zustoßen. Ich finde Deine Entscheidung sich ganz für die Rennstrecke zu entscheiden sehr lobenswert. Ich habe Dein Alter noch nicht erreicht und nur gute 200 bis 250.000 km auf zwei Rädern hinter mir und es gab zum Glück nur ganz am Anfang einen bösen selbst verschuldeten Unfall mit Brandverletzungen. Die Abschüsse danach kann ich nicht mal als Unfall werten, da es nicht mal blaue flecken gab. Man erlebt leider vieles in dieser Zeit.

Ich kann verstehen, das manche es nicht gut finden, wenn man sich mehrere Produkte kommen lässt um diese auszutesten, insbesondere wenn es sich um größere Gegenstände handelt. Und ich bin da bei euch, wenn es nur ums stumpfe ausprobieren ginge. Aber bei Kaufabsicht?
Du kannst ja derzeit nicht ein einen Laden gehen um sie auszuprobieren. Zumal sind diese Cams in Ladengeschäften nicht erhältlich. Von daher finde ich es legitim. Zumal ich die erste, die getan hätte, was versprochen wird ja behalten hätte. Somit wäre ein Rücksendung gar nicht nötig gewesen. Jemanden dafür asozial zu nennen, dass er Waren die nicht tun was sie sollen zurück sendet ohne diesen Begriff mal genauer zu hinterfragen, finde ich da eher fragwürdig. Insbesondere da man sich weder persönlich je begegnet ist, noch klar ist, in wie weit die Cams denn benutzt wurden, ob Zubehör ausgepackt wurde etc. etc. Der Gesetzgeber hat für den Onlinehandel genau das vorgesehen, welche moralischen Aspekte man nun darauf anwenden will, sollte ein jeder für sich aus machen.
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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Dumbeldore » 19.05.2021, 12:15

Jedem seine eigene Meinung!
Seine Meinungen kann man aber auch (sogar ungefragt) vertreten ohne jemanden anklagend zu beleidigen oder abzuwerten.
Nicht aber ungefiltert und unreflektiert in den Äther pusten - das wertet dieses Forum wieder einmal ab. Schade drum!
Und das ist meine Meinung.

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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Feinerkater » 21.05.2021, 19:57

Traveller hat geschrieben:
09.05.2021, 09:12
Ich weiß nicht, wie lang dein Werk ist, das du durchgehend stabilisieren möchtest. Eine von mehreren Möglichkeiten: stabilisieren, rausrechnen (ProRes), und damit dann in einem neuen Projekt gemütlich die Verpixelungen und andere Sachen machen.

Spart auf jeden Fall viel Zeit, weil dann alles flott geht. Stabilisieren und Rausrechnen einfach vorher abends starten, dann ist egal, wie lange das dauert.
Apropos "weitere Möglichkeiten": Wäre das nicht auch ein gutes Beispiel für einen Compound Clip?

Aus dem ganzen Rennen einen Compound Clip machen, darin die Schnitte und Verpixelung setzen. Dann diesen Compound Clip in die finale Timeline setzen und da im schnittfreien Finale die Stabilisierung durchlaufen lassen?

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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von Anorak » 01.06.2021, 14:30

Was meinst Du mit Compound Clip? Die "Zusammengesetzten" Clips? Das löst das Problem bei einem Cut nicht.

Ich habe heute mit dem Apple FCPX-Support telefoniert. Man war sehr freundlich, aber es ist, wie es ist. Das mit dem neuen Stabilisieren nach einem Cut ist by design so. Nach dem Cut wird ein neuer Clip erkannt und neu stabilisiert.

Der Workaround - alle Clips in die Timeline legen, stabilisieren, diese dann als ProRes exportieren und den ProRes für die Cuts neu importieren - ist auch der vom Support empfohlene Weg.
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Re: Stabilisierung & Schnitte = Bildsprünge. Bessere Lösung? Verpixelung einfacherer Workflow?

Beitrag von muellerbild » 06.06.2021, 08:23

Mit über Amazon vertriebenen Billi-Actioncams aus China nicht wiederholbare Erlebnisse versauen?
Ich hätte mich umgebracht, wenn die Action-Cam beim Fang der Forelle meines Lebens beim Fliegenfischen in der Passer versagt hätte.
Der Standard war und ist GoPro. Ich benutze immer noch eine Hero 4 black aus dem Jahr 2015. Die Auflösung 2,7k ist mein Favorit. Und: Auf Dauer gibt es nichts billigeres und nachhaltigeres.

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