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<-- Thema: neuer Eizo
Thema -->: Neuer Camcorder
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Kaio
Regular


Anmeldungsdatum: 12.07.2006
Beiträge: 64
Firma: Selbstständig

Kamera für Theater/Mitschnitte
26.08.2018, 13:26

Ich bin auf der Suche nach einer Kamera, um damit Theateraufführungen mitschneiden zu können. Für die Totale benutzen wir eine GoPro. Sie sollte eben gut mit wechselnden Lichtverhältnissen zurechtkommen und braucht einen schnellen Autofokus. Leider ist das Budget sehr begrenzt. max. € 1200.-
Das Material wird nicht nur zum archivieren, sondern dann auch für Trailer für Homepage, YouTube, Social Media benutzt.
Hat jemand von Euch Erfahrungen oder kann etwas empfehlen?
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Traveller
Final Cut Director 10K+


Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 10854

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
26.08.2018, 15:28

Wozu Autofokus? Der versaut dir nur die Aufnahme. Wenn die Kamera nicht gerade seitlich vor der Bühne steht, reicht sowieso durchgehend die gleiche manuelle fixe Schärfeeinstellung. Einen Camcorder mit kleinem Sensor nehmen (so um die 500-700 Euro reichen), mit jeder Form von filmendem Fotoapparat rennst du bei deiner Aufgabe ins Unglück.

Wenn du die Kamera bewegen willst, brauchst du ein Stativ ab etwa 500 Euro, sonst wird‘s unerträglich ruckelig.

Auch an Ton gedacht?
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nanuk.tv
Junior Cutter


Anmeldungsdatum: 30.06.2007
Beiträge: 283
Firma: nanuk.tv GmbH

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
26.08.2018, 16:21

Bei deinem beschränkten Budget würde ich eine Consumer UHD/4k-Kamera nehmen und die ganze Aufführung von frontal in einer Totalen filmen. Dann hast du im Schnitt alle Möglichkeiten, den Bildausschnitt neu zu wählen (in HD-Auflösung). Das sollte für deine Anforderungen (Homepage, Youtube, Social Media) genügen.
Und wie Traveller schon gesagt hat, unbedingt den Autofocus ausschalten, der bringt dich sonst nur ins Verderben.
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volker
Senior Cutter


Anmeldungsdatum: 22.06.2006
Beiträge: 594

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
26.08.2018, 16:52

Wie die anderen schon geschrieben haben, achte darauf dass die Kamera nicht nur Automatiken zur Verfügung stellt.

Ich weiß jetzt nicht, was du mit "den wechselnden Lichtverhältnissen" meinst und unterschätze vielleicht die GoPro.
Aber für mich ist beim Mitschneiden immer essentiell, die Belichtung manuell regeln zu können. Theater hat meistens hell beleuchtete Personen vor dunklem Hintergrund. Alles was da eine Belichtungsautomatik macht ist murks.

viele grüße, volker
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Dumbeldore
Final Cut Profi


Anmeldungsdatum: 05.04.2009
Beiträge: 1484

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
26.08.2018, 18:22

volker hat folgendes geschrieben:
[...]Aber für mich ist beim Mitschneiden immer essentiell, die Belichtung manuell regeln zu können. Theater hat meistens hell beleuchtete Personen vor dunklem Hintergrund. Alles was da eine Belichtungsautomatik macht ist murks.

Voll Deiner Meinung. Aus Erfahrung gesprochen ist die Belichtung ZWINGEND von Hand vor zu nehmen, was nicht heißen soll konstant!
Gegen einen kurzzeitigen Autofokus (Push-Focus) ist nichts einzuwenden. Gegen einen guten Face-Follow-Focus auch nicht - Wenn das Licht stimmt.
Aber bei schummrigen oder stark weckselhaften Licht ist auch hier Handarbeit gefragt. Gerade beim anvisierten UHD. Unbeschreiblich ärgerlich, wenn das Bühnenbild oder der Schlagzeuger im Hintergrund scharf ist und der Haupt-Protagonist vorne eben nicht. In der Schnelle auf dem Kameradisplay kaum zu sehen.
Wenn Du so etwas erstmalig machst protze ruhig etwas und stelle Dir einen normalen HD-PC-Monitor unter/neben/vor dem Stativ. Das große Bild lässt deutlich entspannter arbeiten und ungenauer Focus fällt sofort auf. Natürlich brauchst Du hier 230V Steckdosen. Kabeltrommel + evtl. Verteiler für die Entnahmestelle, falls die schon belegt ist. Abklebeband für die Kabelage. Fluchtwege nicht zur Stolperfalle machen. Manche Saalbetreiber sind sehr pingelig, auch alleine schon für den Aufstellort der Kameras.

PS - Die GoPro -wenn es überhaupt geht - nicht auf Belichtungsautomatik stellen. Das gibt bei Scheinwerferspots Grütze hoch 5.

LG
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Kaio
Regular


Anmeldungsdatum: 12.07.2006
Beiträge: 64
Firma: Selbstständig

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
26.08.2018, 22:39

Danke für die schnellen hilfreichen Antworten.
Ich hab da wohl etwas unkonkret formuliert. Mit dem schnellen Autofokus meine ich, dass sich die Kamera schnell auf die unterschiedlichen Lichtsituationen auf der Bühne (schnelle, harte Lichtwechsel, Farbwechsel, harte Blacks etc.) einstellen muss, ohne lange Umstellen zu müssen.
Ich hatte das Problem mit einem (zugegeben sehr einfachen) ConsumerCamcorder, der nach einem Black bestimmt 10sec brauchte, um sich wieder an das helle Licht in einer neuen Szene zu gewöhnen.
Schwenks sind weniger gefragt, als mal einen Schauspieler etwas näher zu zeigen, als alles nur aus der Totale., deshalb eher ein Wechsel zwischen Halbtotale und Close - so gut das aus dem Zuschauerraum halt geht :)
Und ja, Danke - an Ton ist gedacht - externes Rode-MIC für Blitzschuh und Tascam 4 Spurrekorder.
Danke für die Tipps - dann werde ich mich mal nach einer guten 4K Lösung umschauen.
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godehart
Junior Cutter


Anmeldungsdatum: 28.08.2006
Beiträge: 446
Firma: Freelancer

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
27.08.2018, 13:57

Ich kann dir die Sony PXW-X70 sehr empfehlen. Gerade weil sie auch XLR-Eingänge hat und gut mit wenig Licht zurechtkommt. Budgetmäßig am Limit, aber vielleicht gebraucht machbar.
[url]
https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2047675.m570.l1311.R1.TR3.TRC1.A0.H0.Xsony+pxw+x.TRS0&_nkw=sony+pxw-x70&_sacat=0[/url]
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Dumbeldore
Final Cut Profi


Anmeldungsdatum: 05.04.2009
Beiträge: 1484

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
27.08.2018, 14:08

Kaio hat folgendes geschrieben:

1) Mit dem schnellen Autofokus meine ich, dass sich die Kamera schnell auf die unterschiedlichen Lichtsituationen auf der Bühne (schnelle, harte Lichtwechsel, Farbwechsel, harte Blacks etc.) einstellen muss, ohne lange Umstellen zu müssen.

2) Schwenks sind weniger gefragt, als mal einen Schauspieler etwas näher zu zeigen, als alles nur aus der Totale., deshalb eher ein Wechsel zwischen Halbtotale und Close

3) - so gut das aus dem Zuschauerraum halt geht :)


1) Mit allem was Du da beschreist hast Du mit einer Automatik keine Chance. Die würde nur pumpen/verzögern/versagen. Da bist Du von Hand viel genauer.

2) aber wenn doch eher Halbtotale oder close, dann musst Du doch schwenken, sobald sich jemand bewegt?!

3) Also von Deinem "Sitzplatz" aus? Ohne Stativ? Dann wird die Bedienung an der Kamera natürlich erschwert, da nur eine Hand frei.


Mit Deinem Budget bist Du mit UHD allerdings am untersten Ende von einem möglichen Equipment. Eventuell würde sich ein Blick über den Tellerrand lohnen, um eine gebrauchte HD Kamera der etwas gehobeneren Klasse in Betracht zu ziehen?
Gerade bei Theater-Licht (was streckenweise ja auch seeeehr mager ausfallen kann) wären gute Low-Light-Eigenschaften der Auflösung vorzuziehen. Sonst hast Du zwar UHD aber mit HD-Gekreusel.
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Traveller
Final Cut Director 10K+


Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 10854

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
27.08.2018, 15:03

Kaio hat folgendes geschrieben:
Mit dem schnellen Autofokus meine ich, dass sich die Kamera schnell auf die unterschiedlichen Lichtsituationen auf der Bühne (schnelle, harte Lichtwechsel, Farbwechsel, harte Blacks etc.) einstellen muss


Aha. Autofokus ist Bildschärfe. Was du meinst, ist die Belichtung. Hat nichts miteinander zu tun.

Grundsätzlich: steht die Kamera hinten und es wird nicht allzu nah herangezoomt, dann ändert sich wegen der kleinen Sensoren von günstigen Camcordern nie etwas am Fokus, also einfach einmal manuell einstellen und gut ist. Gerne den Vorschlag annehmen, einen Monitor (besser Fernseher) hinzustellen.

Belichtung: MUSS manuell erfolgen. Bei typischen Theaterbühnen geht jede Automatik voll in die Hose. Typisch: völlig überstrahlte Personen wegen dunklem Hintergrund. Auch hierzu auf den Fernseher gucken. Eigentlich gibt es auch da nichts nachzuregeln, denn sonst jede jede Lichtdramaturgie flöten. Einstellen musst du auf die hellste Szenerie - wird's mal dunkel, ist ja Absicht, und die Kamera soll nicht versuchen, das hell zu machen.

Und der dritte Aspekt: Weißabgleich. Unbedingt auf Kunstlicht fixieren, die Einstellung hat jeder Camcorder.

Und zuletzt: unbedingt vorher üben (Generalprobleme mit Original-Licht, und am besten auch gleich aufnehmen, um eventuelle Pannen in der echten Aufführung beheben zu können und zur Selbstkritik).
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Traveller
Final Cut Director 10K+


Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 10854

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
27.08.2018, 15:07

Mit der würde ich so was auch machen.

Aber bitte nicht vergessen, nah herangehen an Schauspieler ohne übles Gezitter und Gewackel bedingt ein Stativ der 500 Euro-Klasse aufwärts plus Übung. Das macht so was wie die X70 vom Budget her unerreichbar. Oder halt leihen.
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Goetz
Final Cut Director


Anmeldungsdatum: 07.02.2011
Beiträge: 3389

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
27.08.2018, 17:09

Kaio hat folgendes geschrieben:
MIC für Blitzschuh

Das ist meines Erachtens der sichere Weg zu miserablem Ton.
Auf die Kamera montiert ist das Mikro zu weit weg, nimmt zu viel Raum im Verhältnis zur Sprache auf, ändert den Charakter der Aufnahme, wenn die Kamera bewegt wird ...

Mit zwei oder mehr fest installierten Mikros an strategisch guten Positionen auf und über der Bühne bist du besser bedient.
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Kaio
Regular


Anmeldungsdatum: 12.07.2006
Beiträge: 64
Firma: Selbstständig

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
27.08.2018, 22:31

VIELEN DANK für Eure hilfreichen Antworten.
Das Ganze muss als Endprodukt nicht sendefähig sein. Der Mitschnitt der gesamten Aufführung dient der Archivierung und als Referenz für erneute Aufführungen nach langer Spielpause, d.h. wenn mal etwas verwackelt ist, kann man im Schnitt auf die Totale der GoPro ausweichen. Und kurze Ausschnitte werden als Trailer (max. 1 Minute) geschnitten.
Das Problem: ich stehe auf der "anderen" Seite, sprich auf der Bühne, ich bin eigentlich Schauspieler. Wenn ich an großen Theatern engagiert bin, gibt es sowieso einen Mitschnitt, teilweise professionell durch das Fernsehen.
Wenn ich jedoch mit meiner eigenen Company an kleinen Theatern produziere, kann den Mitschnitt meistens "nur" der/die Regieassitent/in machen - d.h. leichte Bedienbarkeit der Kamera für ein gutes Ergebnis steht im Vordergrund und wäre wichtiger als das perfekte Bild.
Hab aber schon mal online nach gebrauchten PXW X70 geschaut. das könnte preislich durchaus eine Alternative sein - Danke für den Tipp!
@Goetz: Danke. Wir benutzen auch einen kleinen TASCAM DR40 mit zwei XLR Eingängen - wenn es die Gegebenheiten zulassen, hängen wir da auch noch Mikros dran - meist reicht jedoch für unsere Anforderungen, der Ton vom Tascam aus.
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Traveller
Final Cut Director 10K+


Anmeldungsdatum: 05.06.2006
Beiträge: 10854

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
28.08.2018, 07:37

Dass es gar nicht um Mitschnitte geht (möglichst gut für möglichst wenig Geld), sondern nur um Draufhalte-Doku für primär interne Zwecke ohne gestaltenden Kameramann, hättest du auch gleich sagen können! Spart die 500 Euro für ein Stativ. Wenn‘s beliebig wackeln darf, reichen auch 50. Auch die X70 ist dann übertrieben, da reicht das entsprechende Consumermodell (AX100), viel billiger.
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Kaio
Regular


Anmeldungsdatum: 12.07.2006
Beiträge: 64
Firma: Selbstständig

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
30.08.2018, 11:56

Zitat:
Dass es gar nicht um Mitschnitte geht (möglichst gut für möglichst wenig Geld), sondern nur um Draufhalte-Doku für primär interne Zwecke ohne gestaltenden Kameramann, hättest du auch gleich sagen können!



Naja - es ist ja so ein bisschen beides - weil eben nicht nur fürs Archiv, sondern zumindest in schönen Ausschnitten/Szenen für Social Media und somit Werbung für die Stücke. Das Problem ist halt eher: möglichst gut für möglichst wenig Geld OHNE gestaltenden Kameramann bzw. MIT Kameramann ohne Erfahrung ;)

Aber nochmals Danke für die guten Tipps! Jetzt hab ich wenigstens einen Anhaltspunkt, nach was ich schauen soll.
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Goetz
Final Cut Director


Anmeldungsdatum: 07.02.2011
Beiträge: 3389

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
30.08.2018, 19:39

Kaio hat folgendes geschrieben:
... so ein bisschen beides ...

ist nicht ratsam.

Wenn du Szenen für Werbung, Trailer etc. brauchst, dann dreh sie gezielt dafür. Dann kannst du Blickwinkel, Licht, Mikrofon etc. so wählen, dass die Aufnahmen auch was aussagen. Und zwar individuell für jeden einzelnen Augenblick. In diesem Punkt knickerig zu sein und einfach irgendwie die Archivaufnahmen zu verbraten ist - mit Verlaub - dumm.

Werbung, Trailer etc. sollen Neugier wecken. Dann gestalte sie auch so, dass sie diesem Anspruch wirklich genügen. Sonst kannst du dir die Mühe doch komplett sparen, einen Trailer zu erstellen.

Du kannst die Archivaufnahmen verwenden um auszuprobieren, welche Momente des Stücks sich gut zu einem Trailer zusammensetzen lassen. Dann weißt du, welche zwei Minuten des Stücks du gezielt drehen musst. So geht "möglichst gut". Auch mit einem Kameramann ohne Erfahrung. Der sammelt dabei wahrscheinlich auch noch welche.
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Kaio
Regular


Anmeldungsdatum: 12.07.2006
Beiträge: 64
Firma: Selbstständig

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
07.09.2018, 10:30

Lieber Goetz -
ich gebe Dir in allem Recht.
Leider lässt sich das Optimum nicht immer umsetzen und das liegt - wie immer - am Geld. Gerade bei kleinen, frei produzierten Theaterstücken ist das Budget sowieso immer knapp bemessen. Um den Trailer extra, nicht aus einer Vorstellung heraus zu filmen, müssen alle Beteiligten zur Verfügung stehen, auch Licht- und Tontechnik und das kostet ...
Für den speziellen Fall, für den ich gefragt habe, ist es leider zu spät - das geht nur noch aus einer Vorstellung heraus.
Aber ich nehme Deinen Hinweis gerne als Reminder, bei der nächsten Produktion besser vorzubereiten!
Allerdings will ich noch aus meiner Erfahrung den Hinweis geben, dass speziell bei Stücken für ein junges Publikum, es bei LehrerInnen bei Trailern immer gut ankommt, wenn schon Kinderreaktionen darauf zumindest zu hören sind - so wissen sie, dass die Kinder lachen und kommen eher ... :)
Aber Danke Dir für Deine Anmerkungen..
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Dumbeldore
Final Cut Profi


Anmeldungsdatum: 05.04.2009
Beiträge: 1484

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
07.09.2018, 13:35

Kaio hat folgendes geschrieben:
Allerdings will ich noch aus meiner Erfahrung den Hinweis geben, dass speziell bei Stücken für ein junges Publikum, es bei LehrerInnen bei Trailern immer gut ankommt, wenn schon Kinderreaktionen darauf zumindest zu hören sind - so wissen sie, dass die Kinder lachen und kommen eher ... :)

Dafür kannst Du dann ja prima den Ton vom Auftritt geschickt drunter legen. Gerade bei Stücken die zum Lachen sind kannst Du auch - sozusagen als "Warm Up" oder als "Zugabe" - das Publikum bitten diverse Applaus- und Lach-Varianten mal zu simulieren. Vielleicht mit "lautloser" Komik auf der Bühne gepaart. Dann Hast Du exelente Publikumsreaktionen in Bild und Ton in der originalen Umgebung, die Du dann für die einzelnen gestellten Szenen als Background oder Fill-Ins nutzen kannst.
Und das Publikum macht erfahrungsgemäß gerne mit dabei, wenn es noch dazu erfährt wozu das ganze gut sein soll.
Dumbeldore ist offline Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenZu Deiner Ignore-Liste hinzufügen
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Kaio
Regular


Anmeldungsdatum: 12.07.2006
Beiträge: 64
Firma: Selbstständig

Re: Kamera für Theater/Mitschnitte
07.09.2018, 16:52

Super Idee - Danke.
Kaio ist offline Benutzer-Profile anzeigenPrivate Nachricht sendenZu Deiner Ignore-Liste hinzufügen
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