Übergänge & Stabilisieren

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Dumbeldore
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Übergänge & Stabilisieren

Beitrag von Dumbeldore » 25.02.2020, 20:47

Kurios - Zwei Clips, beide stabilisiert (also leicht reingezoomt), dazwischen z.B der Übergang "Hineingleiten".
Für die Dauer des Überganges springt (auch nach Rendern) der Zoomfaktor auf 100 % zurück und ignoriert damit die Stabilisierung.
UHD/50p Timeline, UHD H.246 Material.
Weiß jemand was da los ist?
LG

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Beitrag von Hansito » 26.02.2020, 05:21

Probier mal zwei compound-clips zu machen. Ohne Gewähr.

Dumbeldore
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Beitrag von Dumbeldore » 26.02.2020, 19:28

Danke, half aber nichts - Auch die betroffenen Clips erneuten die Timeline legen half nichts. Den Übergangszeitpunkt ändern oder den Clip trimmen oder die Stabilisierung neu setzten half auch nichts.
Erst das Löschen aller Renderdateien behob das Problem. Mals sehen wie lange. Ist schon merkwürdig...

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HerbyDerby
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Beitrag von HerbyDerby » 26.02.2020, 20:25

Dumbeldore hat geschrieben:Erst das Löschen aller Renderdateien behob das Problem. Mals sehen wie lange. Ist schon merkwürdig...
Das war auch schon früher bei FCP so, dass manche Renderdaten nicht aktualisiert wurden und zu Herzkasper führten - insofern leider nicht merkwürdig, sondern 'normal'.

Vermutlich macht FCP das, um unnötiges oder zu häufiges Rendern zu vermeiden, was ja der insgesamten Performance zugute kommt.

Allerdings wird die ganze Zeitsparerei konterkariert, wenn man dann doch alle Renderdaten löschen und neu berechnen lassen muss ... ist wohl ein 'Feature'.

Dumbeldore
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Beitrag von Dumbeldore » 27.02.2020, 08:44

HerbyDerby hat geschrieben: ...ist wohl ein 'Feature'.
Jahaa, steht bestimmt auch in irgendeiner "Knowledge Base" genau so drin! ;-)

Aber leider ist es hier vorbei mit der Freude. Nach jeder weiteren Korrektur an einem beteiligten Clip oder am Übergang, wieder Mist! Mal der Am Eingangs-Clip, mal am Ausgangs-Clip.

Falls das wirklich (nicht) so "normal" ist mit diesen Render-Daten, dann müsste es zur Pflichtübung werden VOR dem Ausspielen IMMER vorsichtshalber alle Renderdaten zu löschen, um nicht vielleicht doch einen kleinen eingeschlichenen Fehler zu übersehen. Phhhh... Übel!!!

Schneiderlein
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Beitrag von Schneiderlein » 27.02.2020, 16:28

Ich finde das alles garnicht so unlogisch und verzweifelungswürdig.
Du fügst doch durch die Blenden zusätzlich unstabilisiertes Material hinzu.
Ist doch nachvollziehbar, dass da die Stabilisier- / Trackerdaten nicht mehr passen und man den gesamten Clip neu interpretieren lassen muss.
Kopf hoch, die Welt ist nicht so schlimm ;-)

lg,
chris

Hansito
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Beitrag von Hansito » 27.02.2020, 20:05

Du hast aber schon von den gesamten Clips einen compound gemacht, nicht nur von dem Teil in der timeline?

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Beitrag von Dumbeldore » 27.02.2020, 20:15

Schneiderlein hat geschrieben:Du fügst doch durch die Blenden zusätzlich unstabilisiertes Material hinzu.
Ist doch nachvollziehbar, dass da die Stabilisier- / Trackerdaten nicht mehr passen und man den gesamten Clip neu interpretieren lassen muss.
Interessanter Weise kommt bei diesem Übergang "Hineingleiten" aber gar kein "Fleisch" hinzu da Farbbalken am Schnittpunkt den alten und den neuen Clip zu 100% überdecken. Es ist somit keine Überblendung im klassischen Sinne, sondern eher ein Ab- und Einblenden.
Aber Meinetwegen, klar wird bei anderen Blenden durch das "Fleisch" umstabilisiertes Material eines Clips sichtbar. Die Stabilisierung dieses Clips sollte doch aber automatisch angepasst werden (was ja beim Löschen aller Renderdateien auch passiert).
Oder es sollte doch wenigstens ein Hinweis kommen, dass aufgrund dessen die Stabilisierung ggf angepasst werden muss oder sowas.
Müsste mir ja ständig bewusst sein bei welchem der unzähligen Clips ich besonders auf Blenden achten muss nur weil hier und da mal einer stabilisiert ist.
Weiß nicht, ob das so im Sinne des Erfinders sein kann?!

Aber Danke für den Versuch mich aufzumuntern ;-)

Dumbeldore
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Beitrag von Dumbeldore » 28.02.2020, 09:41

Hansito hat geschrieben:Du hast aber schon von den gesamten Clips einen compound gemacht, nicht nur von dem Teil in der timeline?
Äh, wie jetzt?
Sorry, stehe wohl auf dem Schlauch. Ich hatte (natürlich) nur mit den (Teil-) Clips aus der Timeline gearbeitet.
Würde ich den gesamten Clip mit einbeziehen könnte ich bei mitunter Minuten langen Clips keine vernünftige Stabilisierung mehr hin bekommen. Dann wäre eh alles anders!??!

Traveller
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Beitrag von Traveller » 28.02.2020, 17:33

Du bremst dich aus, wie schon dargelegt. Die Welt ist viel schöner, wenn du zuerst schneidest und deine Effekte einbaust, und erst danach stabilisierst, was es zu stabilisieren gibt. Das hat nichts mit fcp x zu tun, sondern mit Logik. Ist normales Vorgehen in jedem NLE. Ist doch klar, dass eine unglückliche Reihenfolge den Rechner stressen muss.

Es gibt allgemein immer drei Möglichkeiten:

- Workflow überdenken und durchdenken
- neuen Rechner kaufen in der Hoffnung, das hilft
- fcp x verfluchen

Möglichkeit 1 hat sich am besten bewährt.

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Beitrag von Dumbeldore » 28.02.2020, 20:35

Traveller hat geschrieben:- Workflow überdenken und durchdenken
Bestimmt immer eine Überlegung wert!

Interessieren würde mich dennoch:
- Ist es demnach irgendwo niedergeschrieben Clips im Vorfeld nicht zu stabilisieren? Immerhin entscheidet das Ergebnis ja auch darüber, ob dieser Clip überhaupt Verwendung findet. Effekte/Übergänge kämen zwangsläufig erst danach hinzu.
- Hat irgendjemand ähnliche Effekte bei sich beobachten können, bzw. lässt sich meine Beobachtung anderswo reproduzieren? Wenn nein, dann würde ich mir sorgen um meine Systempflege machen und Maßnahmen ergreifen.
- Wenn es die Software nicht anders hergibt, ist in der Tat ein überdachter Workflow von Nöten, wenngleich man auch dann zurecht auch etwas (ver)fluchen darf ;-)

Aber ob so oder so - ich habe für mich schon mal gelernt, dass vor der Ausgabe einer Runde Render-Dateien-Löschen angesagt ist. Frei nach dem Motto - Schaden tut´s nicht.

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Beitrag von muellerbild » 01.03.2020, 18:14

Traveller hat geschrieben:Du bremst dich aus, wie schon dargelegt. Die Welt ist viel schöner, wenn du zuerst schneidest und deine Effekte einbaust, und erst danach stabilisierst, was es zu stabilisieren gibt. Das hat nichts mit fcp x zu tun, sondern mit Logik. Ist normales Vorgehen in jedem NLE. Ist doch klar, dass eine unglückliche Reihenfolge den Rechner stressen muss.

Es gibt allgemein immer drei Möglichkeiten:

- Workflow überdenken und durchdenken
- neuen Rechner kaufen in der Hoffnung, das hilft
- fcp x verfluchen

Möglichkeit 1 hat sich am besten bewährt.
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